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Ainring, unsere Heimat –
gestern, heute, morgen?

Verkehr & Infrastruktur

Im Bild: Bahnhof in Mitterfelden

Auch auf diesem Themenfeld hat sich in den vergangenen sechs Jahren viel getan. Mit dem mehrheitlichen Beschluss des Gemeinderates, eine neue Nahversorgung beim Schmidinger Weiher zu bauen, kann bis zur Eröffnung der bestehende EDEKA-Markt gegenüber dem Rathaus erhalten werden. Künftig soll die Nahversorgung im Bereich um das Wohnstift und das Rathaus der Markt „frisch & fein“ im Wohnstift übernehmen. Der Laden wurde für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und eignet sich bestens für kleinere Einkäufe.

Auch das Dauerproblem „Postfiliale“ konnte von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Wohnstift Mozart gelöst werden. Eine digitale Postfiliale im Bereich der Sparkassenfiliale einerseits, sowie kleinere Postgeschäfte im Markt „frisch & fein“ sollen eine dauerhafte Lösung der unbefriedigenden Situation bringen. Auf diesem Wege möchten wir uns auch bei der Leitung des Wohnstiftes Mozart, insbesondere bei Herrn Freitag und Herrn Niesel-Benning, für die konstruktive Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken.

Im aktuellen EDEKA-Gebäude soll im Erdgeschoss ein Gesundheitshaus entstehen. Die Gemeinde Ainring konnte das Erdgeschoss entsprechend käuflich erwerben und nach dem Umzug des EDEKA-Marktes soll hier ein Standort für mehrere Ärzte entstehen. Die hausärztliche Versorgung aller Gemeindebürgerinnen und -bürger steht dabei im Vordergrund. Jedoch ist es unser Ziel, auch den einen oder anderen Facharzt davon zu überzeugen, seine Praxis künftig in Mitterfelden zu betreiben.

Von der Öffentlichkeit nicht übermäßig wahrgenommen, hat der Gemeinderat die ehemalige Mülldeponie „Kreuzfeld“ beim Steinmetzbetrieb Keil überprüfen lassen. Es war wichtig für die Zukunft festzustellen, dass dort keine weiteren Sicherungsmaßnahmen erforderlich sind. Die Deponie ist nach wie vor sicher und muss nicht sehr aufwändig geöffnet und entsorgt werden.

Besonders erfreut sind wir über den Bau des Geh- und Radweges von Thundorf nach Vachenlueg. Damit soll eine sichere Radwegeverbindung nach Anger und Teisendorf weiter ausgebaut werden. Die Verhandlungen mit dem Landkreis, welcher für den Bau und Unterhalt zuständig ist, waren nicht einfach, doch dank der großen Unterstützung der Landwirte und Grundeigentümer konnte dieses wichtige Infrastrukturprojekt realisiert werden. Die Arbeiten sollen im Sommer 2026 abgeschlossen werden. Neu errichtet wurde auch ein Geh- und Radweg von Thundorf nach Thundorfer Mühle sowie hinter dem ehemaligen „Riegelwerk“ in Hammerau entlang der Bahnstrecke.

Der Verkehr und der Schutz der Bevölkerung vor seinen nachteiligen Auswirkungen ist im Gemeinderat ein Dauerthema. Der Antrag der CSU-Fraktion auf Bau von Querungshilfen an der Kreisstraße BGL 18 bei Ainring wird von uns FREIEN WÄHLERN unterstützt. Leider ist hier die Gemeinde nicht in einer aktiven Rolle, da Planung und Bau durch den Landkreis veranlasst und umgesetzt werden müssen.

Ebenso schwierig zu stemmen wird die Sanierung und der Umbau der Hallerstraße in Perach / Heidenpoint sein. Die Planungen dazu hat die Gemeinde bereits begonnen. Es ist auch zeitlicher Druck vorhanden, weil es immer wieder zu großen Wasserrohrbrüchen in diesem Bereich kommt. Der Wille des Gemeinderates war es jedoch, einen kompletten Umbau der Straße durchzuführen, um zum einen die Bürgersteige wieder frei zugänglich zu haben und andererseits auch den Durchgangsverkehr zu reduzieren. Wir FREIE WÄHLER sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden Jahren diese wichtige Infrastrukturmaßnahme angehen können.

Glücklich sind wir darüber, dass wir weitere Lärmschutzmaßnahmen umsetzen konnten. So konnte vor kurzem ein Lärmschutzwall an der B 304 bei Heidenpoint errichtet werden, ebenso an der B 20 im Bereich Feldkirchen. Auch im Bereich entlang der Bruch-Römerstraße wurde der bestehende Wall erhöht und dadurch noch mehr Schutz für die Anwohner erreicht.

Umgebaut werden muss der Wertstoffhof am Bauhof in Mitterfelden. Die Kapazitäten sind mittlerweile viel zu beengt. Zudem gab es Bestrebungen seitens des Landkreises, den Wertstoffhof in Ainring zu schließen. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, Grundstücke des benachbarten Landwirtes zu erwerben und die Kirchenwegstraße in diesem Bereich zu verlegen. Dadurch soll der erforderliche Platz gewonnen werden, um den Wertstoffhof neu zu konzipieren und umzubauen.

Ein wichtiger Baustein für eine positive Zukunft werden auch weiterhin Freiflächen-Photovoltaikanlagen sein. Wir FREIE WÄHLER können uns vorstellen, entsprechende Anlagen im Bereich der Bahnstrecke zwischen Freilassing und Bad Reichenhall zu unterstützen. Konkret könnten wir uns eine Anlage im Bereich „Schlicker / Salzburgblick“ südlich von Hammerau an der Bahnstrecke vorstellen. Wichtig ist uns bei solchen Anlagen aber immer, dass bestehende Landwirtschaft geschützt werden muss. Die Erzeugung von Nahrungsmitteln muss immer Vorrang vor der Energiegewinnung haben. Lösungen gibt es immer nur gemeinsam mit den Landwirten. Deshalb treten wir aktiv für einen dauerhaften guten Dialog mit den Landwirten ein.